Wie ich zu der Fotografin wurde, die ich heute bin.

Ich bin 1984 in Brandenburg (Staaken/ Spandau) geboren und im schönen Ilmenau in Thüringen aufgewachsen. Seit 2006 lebe ich in Mecklenburg Vorpommern.

 

Um einen bodenständigen Beruf zu erlernen, habe ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht. Ich gebe zu, das Büroleben lag mir auch recht gut, so perfektionistisch wie ich bin. ;-) Das war aber nicht mein Lebenstraum, der war ein völlig Anderer. 2006 zog ich auf eigene Faust nach Rügen und machte dort 2 Jahre eine Ausbildung als Pferdewirtin.

 


2008 kam ich nach Schwerin und arbeitete wieder im Büro. Hier gehalten hat mich damals nur die Möglichkeit kostenlos mit Pferden umgehen zu können aber etwas später auch mein damaliger Freund, der heute mein Ehemann ist. :-) 

Jetzt, 2019, lebe ich schon 11 Jahre hier.

Natürlich hat mich das Arbeiten im Büro nicht zufrieden gestellt aber ich konnte Geld verdienen und den Alltag bestehen.
2008 lernte ich also nicht nur meinen Ehemann kennen, sondern musste auch überlegen wie es zukünftig für mich weitergeht.

 


2009/ 2010 hatte ich verschiedene Arbeitsplätze mit immer wieder befristeten Arbeitsverträgen. Vom Büro im Garten-& Landschaftsbau, über ein Gestüt mit der Stellenbeschreibung eines(meines) Traumjobs bis hin zum arbeiten im Tierschutz. 

Meine Grundsätze trieben mich in einen, wieder neuen, Abschnitt meines Lebens.

Ich fing 2011 an im Tierschutz zu arbeiten. Ich arbeitete für Aktion Tier, half in meiner Freizeit bei der Versorgung der Tiere und beim Aufbau des Gnadenhofes „Lottihof für Kinder und Tiere e.V.“ und wurde ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des „Tierheim Roggendorf und Umgebung e.V.“.

Hier im Tierschutz begann bereits mein Interesse an der professionellen Fotografie, denn überall mussten wir Tiere vermitteln und für einen guten Internetauftritt sorgen. Dafür benötigen wir natürlich gute Vermittlungsbilder, damit die Tiere schnell ein neues und liebevolles Zuhause finden.

 

Und gerade hier lernte ich was es bedeutet mit Tieren zu arbeiten und welche Schicksale in der in der Haltung mit Tieren auf einen zu kommen können. 

Doch es gab noch einen weiteren Schicksalsschlag zu überwinden.

Durch eine Krebserkrankung, folgte eine harte Zeit. 2 Jahre nahmen die Therapie und Genesungszeit in Anspruch. Aber ich hatte Glück, es geht mir gut und das ist das Wichtigste.

 

Nach dieser Zeit gönnte ich mir etwas. Das Foto-Equipment wurde besser und die Bilder waren gar nicht so schlecht. Von einfachen Bildern die bei der Vermittlung von Tieren helfen sollten, entstanden plötzlich Bilder die Erinnerungen für die Ewigkeit wurden.

2015 startete also ein ganz neues Leben für mich.

Ich hatte endlich wieder etwas, das mir Spass macht und ich wusste, dass ich genau das will. Getoppt wurde das Jahr 2015 für mich nur noch durch meine Hochzeit, mit meinem Marcus.

 

Durch all diese Erfahrungen im privaten, beruflich und im Ehrenamt des Tierschutzes wurden mir die Beziehungen zwischen Mensch und Tier noch einmal mehr bewusst und für meine Fotos sehr wichtig. So wurde ich zu der Fotografin die ich heute bin!

Die Fotografie wurde zur Leidenschaft.

2017 meldete ich mein Gewerbe an.
Natürlich geht das nicht ganz von Null auf Hundert, deshalb arbeite ich 20 h in der Woche als zahntechnische Laborsekretärin. Dadurch gewinne ich die nötige Sicherheit und ausreichend Zeit für meine neue Leidenschaft.

2018 habe ich meine Angebote erweitert und fokussiert. Ich bearbeite Aufträge von der Wandgestaltung verschiedenster Privat- und Gewerberäume über Mitarbeiter-Fotos für einen professionellen Internetauftritt bis hin zum begleiten von Veranstaltungen, Züchtern, Mensch & Tier Teams sowie Kindern. 

Am häufigsten fotografiere ich heute Pferde und Hunde mit ihren Haltern sowie Kinder.

Mit neuen Plänen- Vollgas ins neue Jahr.

2019, das für mich vor allem Fortbildung bedeuten soll, wird wieder höchst aufregend.
Jetzt im Januar habe ich schon ein Personal Coaching und mehrere Seminare besucht. Für Anfang Februar ist bereits eine Foto-Reise gebucht, in der es darum geht sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, gemeinsam zu Fotografieren, neue Pläne zu schmieden und voller neuer Eindrücke nach Hause zu kommen.

...

Ich hoffe Euch hat gefallen was Ihr gelesen habt oder vielleicht zeigt Euch meine Geschichte, dass der Weg das Ziel ist.

Etwas nicht zu tun, kommt nicht in Frage!

 

Falls ihr also schon länger darüber nach gedacht habt, Euren geliebten Vierbeiner fotografieren zu lassen, dann verliert keine Zeit.
Erinnerungen sind das Einzige was uns für immer erhalten bleibt. Schaffen wir ihnen also Rahmen und hängen sie an die Wand. 

;-)